- Torven Hartz

Wahlaufruf


Es ist soweit. Die Bürgermeisterwahl steht direkt bevor. Am kommenden Sonntag trifft Kaltenkirchen die Entscheidung. Zeit für eine letzte Bewertung. Möge der Neuanfang beginnen.
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Wahlaufruf

Nun ist es soweit, Kaltenkirchen wählt den neuen Bürgermeister.

In den vergangenen Wochen ist viel geschehen und ich habe annähernd unzählige Gespräche mit Bürgern über die mögliche Zukunft der Stadt führen dürfen. Dabei war der Unmut über die Stadtvertretung und deren berühmt berüchtigte "Filzokratie" ein immer wiederkehrendes Thema. "Wie kann man eigentlich die Stadtvertretung abwählen?" - die allgegenwärtige Frage. Nun - die Stadtvertretung steht erst in anderthalb Jahren wieder zur Wahl - dann geht das. Interessanterweise waren jedoch unter diesen Gegnern der Stadtvertretung auch viele Befürworter Frau Adomeits, was wiederum schon ein wenig skurril ist. Denn wie kann es nun sein, dass man die Stadtvertretung gern los sein würde, deren oberste Repräsentantin jedoch zur Bürgermeisterin haben möchte?

Frau Adomeit steht wie keine Andere für eben diese Stadtvertretung, die intransparent agiert, Themen von der Tagesordnung fern hält und diejenigen, die es betrifft, gern schon einmal außen vor lässt. Adomeit wählen, heißt, die Dinge wie gehabt zu zementieren. Das muss jedem klar sein.

Ich würde mir stattdessen einen echten Neuanfang für unsere Stadt wünschen. Dafür bedarf es zunächst einer kompetenten Verwaltungsspitze. Kompetenz werfen lediglich zwei der fünf Kandidaten in die Waagschale - Herr Blasberg und Herr Krause. Ich schätze mal, dass Herr Blasberg ein ordentlicher Bürgermeister wäre, der seinen Job gewissenhaft absolvieren würde. Doch fehlt mir bei ihm das, was man im Volksmund wohl das entsprechende "Feuer" nennen mag. Gefunden habe ich dieses Feuer hingegen bei Hanno Krause. Mit dem festen Willen, die Dinge ein bisschen besser zu machen, sich für die Sache begeisternd, ständig mit dem Blick auf das Gemeinwohl - auf unsere Stadt - auf jetzt schon auch "seine" Stadt. Er will etwas bewegen und er weiß, dass er es auch kann, so man ihn denn lässt. Es geht ihm nicht um Posten, es geht ihm nicht um Status - es geht einfach nur darum, das erworbene Wissen und Können einzusetzen, um die Welt ein Stück weiter zu bringen.

Einige hundert Bürger dieser Stadt hatten mich vor wenigen Monaten mit ihrer Unterschrift dazu auffordern wollen, selbst Bürgermeister zu werden. Nachdem ich die Bewerbung von Hanno Krause gesehen hatte, habe ich mich gegen eine Kandidatur entschieden. Heute bin ich mir umso sicherer, dass dies die richtige Entscheidung war. All jene, die mir ihre Unterstützung ausgesprochen haben, möchte ich nun erneut um ihr Vertrauen bitten. Meiner Einschätzung nach ist Hanno Krause das Beste, was Kaltenkirchen passieren kann. Wer mir seine Stimme hätte geben wollen, der gebe sie bitte nun ihm, damit der Neuanfang für unsere Stadt nun bald beginnen kann. Und danach sind anderthalb Jahre auch gar nicht mehr so lange hin. Der Neuanfang mit Krause in der Verwaltung und mit einer neuen Stadtvertretung dann in anderthalb Jahren - und wir bringen die Stadt gemeinsam wieder dahin zurück, wo sie hingehört - ganz nach vorn!
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