Torven Hartz

Zur Abwahl von Stefan Sünwoldt
Die Lüftungsanlage im Kaktus

keine zwingende Vorschrift für Einbau einer Entlüftungsanlage

Hier reicht es so
Hier reicht es so

Ja – und dennoch wollte der Bürgermeister unbedingt eine solche haben. Selbst nach Erstellung detaillierter Gutachten, dass die zum Innenhof öffnenden Fenster keinerlei erhöhte Lärmbelastung für die Anlieger bedeuten würden und somit konventionelles Lüften eine extra zu erstellende Lüftungsanlage überflüssig machten, ließ er sich davon nicht abbringen.




Forderung von Anwohnern wegen erhöhter Lärmbelästigungen

Das Anwohner bei Veränderungen wie dem Neubau eines Jugendhauses Bedenken äußern ist normal und legitim. Aufgabe eines Bürgermeisters in einer solchen Situation wäre, die Sachlage zu prüfen und die Bedenken der Anwohner entsprechend auszuräumen, wenn diese sich als unbegründet herausstellen. Das wäre hier der Fall gewesen. Doch statt dies zu tun, hat der Bürgermeister auf eine völlig unnötige Maßnahme gedrängt, die für die Anwohner letztlich keine Vorteile aber für die Stadt enorme Kosten gebracht hätte.

Geplante Maßnahme war als Lärmschutz mit Blick auf die Anwohner vorgesehen (Lüftung nicht über offene Fenster)

Bemerkenswert daran ist, dass mittlerweile kein Anwohner mehr ausfindig zu machen ist, auf den Herr Sünwoldt sich mit dieser Maßnahme noch berufen könnte. Im Gegenteil stießen wir im Gespräch mit den Betroffenen vielmehr auf Unverständnis. „Da ist der Herr Bürgermeister aber reichlich über’s Ziel hinaus geschossen!“ und „So etwas haben wir nie gefordert!“ waren dazu zu vernehmende Kommentare.

Nachrüstung mit erheblichem finanziellem Mehraufwand
gegenüber sofortiger Realisierung



Eine Nachrüstung ist immer teurer, als eine Berücksichtigung bei der Ersterstellung. Teuer ist aber vor allem der Bau von Unnützem. Und warum sollte man denn nun eine Funktionalität nachrüsten, die kein Mensch braucht?




Beschluss der Stadtvertretung (keine Lüftungsanlage) wird
ausgeführt


Dafür bedurfte es eines nicht unerheblichen Einsatzes der Stadtvertretung samt Beschlüssen in Ausschuss und Hauptgremium. Bemerkenswert bleibt es in jedem Falle, dass der Bürgermeister die eigentliche Normalität, nämlich dass die Beschlüsse der Stadtvertretung in dieser Angelegenheit ausgeführt werden, offensichtlich als erwähnenswertes Argument für sich ansieht.


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Ihr Stadtvertreter für Kaltenkirchen


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