Torven Hartz

Zur Abwahl von Stefan Sünwoldt
Der Leserbrief von Bernhard Roggmann

Soll dieser Zustand noch zwei Jahre anhalten?

Mit Interesse verfolge ich die Berichterstattung und die Reaktionen zur Abwahl des Bürgermeisters. Als unbeteiligter Beobachter möchte ich einen Aspekt hinzufügen: Wie auch in der Vergangenheit bereits häufiger zu lesen war, hat vor rund zwei Jahren ein Mediationsverfahren stattgefunden. Dieses dient der Lösung eines Konfliktes. Wenn das Verfahren gescheitert ist, bleibt der Konflikt unlösbar, zumindest aber ungelöst. Eine Tendenz zur „Selbstheilung“ eines solchen Konfliktes ist nicht anzunehmen. Wenn der Konflikt weiter besteht, die Konfliktparteien aber weiter unverändert zusammenwirken müssen, entsteht daraus ein Zustand, wie er eben in den letzten Jahren zu erkennen war. Für mich als Außenstehenden (das gilt wohl für die Mehrzahl der Kaltenkirchener Bürger) ist nur aus den Medien abzulesen, wie diese Situation tatsächlich ist. Als Entscheidungshilfe für die Wahlberechtigten ist daher wohl weniger die Frage von Bedeutung „soll Herr Sünwoldt Bürgermeister bleiben?“, sondern eher die Frage „was erscheint mir an dem bisherigen Zustand so attraktiv, dass er noch zwei Jahre anhalten soll?“ eine solche oder ähnliche Fragestellung hat den Vorteil, dass keine Detailkenntnis der Hintergründe notwendig ist, auch eine Parteinahme muss nicht zwangsläufig erfolgen, lediglich die Beurteilung der Kaltenkirchener Bürger, ob sie den bislang publizierten Zustand beibehalten oder eine Veränderung herbeiführen möchten.

Bernhard Roggmann
Ergotherapeut und Psychologischer Berater
Hartenholm, Kaltenkirchen


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Ihr Stadtvertreter für Kaltenkirchen


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