Torven Hartz

Rentsch

Ich bin Harald Rentsch.In o.a. Artikel wird mir eine Äußerung in dem Mediationsworkshop vom 20.April 2009 zugeschrieben, die ich nicht gemacht habe. Ich habe keineswegs dem BM als "beratungsresistent" bezeichnet. Hätte ich das - als zur Allparteilichkeit verpflichteteter Mediator - getan, dann hätte ich allerdings wirklich meine Neutralität verletzt. Der Vorwurf, dass meine Mitgliedschaft im Vorstand der SGK meine Neutralität beeinflusst ist absurd. Wenn dies so wäre dann dürften z.B. Richter mit Parteifunktion nicht über Parteifreunde richten, Gutachter keine Gutachten abgeben, wenn Parteifreunde betroffen sind usw.Im übrigen habenm alle Teilnehmer der Mediation Vertraulichkeit vereinbart. An diese fühle ich mich nach wie vor gebunden. Nur soviel: Die Mediation ist nicht am BM gescheitert. M.W. hat Herr Hartz auch garnicht teilgenommen ?


Hallo Herr Rentsch,
ich habe damals am 1. und 2. November 2008 an dem Wochenendseminar mit Ihnen in Sankelmark teilgenommen. Ich habe am Samstag der damaligen Veranstaltung sogar etwa 3,5 Stunden mit Herrn Sünwoldt in der Kellerbar in Sankelmark zusammen gesessen - zusammen mit dem Stadtvertreter Frank Stelling.

Am Sonntagmorgen habe ich in Sankelmark mit Nikolai Strub zusammen gefrühstückt und ihm damals mitgeteilt, dass ich mich aufgrund des ausgedehnten Gespräches mit dem Bürgermeister seiner Meinung anschlösse, dass es mit diesem Bürgermeister nichts werden könne.

Meiner Erinnerung nach wurden Sie uns damals vorgestellt als unabhängiger Mediator und Autor eines Kommentares zur Gemeindeordnung. Von Ihrer Nähe zur Partei Herrn Sühnwoldts war mir jedenfalls damals noch nichts bekannt.

Ihre Aussage zur Beratungsresistenz Stefan Sünwoldts haben Sie in der Tat damals in Sankelmark nicht getätigt, zumindest nicht in meinem Beisein. Doch das habe ich auch nicht behauptet. Allerdings fand später am 20. April 2009 nochmals ein Treffen im Rathaus im Rahmen des Mediationsverfahrens statt, an dem ich selbst in der Tat nicht teilgenommen habe. Insgesamt hatte ich damals gänzlich das Feld all jenen überlassen, die mit viel Engagement und ungebrochener Hoffnung noch an eine Veränderung bei Herrn Sünwoldt glaubten. Ihre Äusserung zu Herrn Sünwoldt wurde mir insofern aus dem Kreise der Teilnehmer mitgeteilt.

Dies geschah mündlich und so steht nun Ihre Aussage gegen die Aussage der mir uneingeschränkt vertrauenswürdigen Quellen aus dem Teilnehmerkreis. Also sei’s drum – streichen wir diese Aussage, die Sie nicht gemacht haben wollen.

Genauso wurden jedoch auch die über das Mediationsverfahren schriftlich festgehaltenen Vereinbarungen zwischen Selbstverwaltung und Hauptamt uns Stadtvertretern mitgeteilt.

Nachdem nun nach knapp zwei Jahren danach die darin enthaltenen Vereinbarungen aus dem Mediationsverfahren seitens des Bürgermeisters nicht umgesetzt wurden, wurde das Mediationsverfahren als final gescheitert angesehen. Damit steht auch einer öffentlichen Bewertung des gesamten Verfahrens im Nachhinein nichts mehr im Wege.

Oder wie wollen Sie dem Bürger gegenüber erklären, dass dieses Mediationsverfahren selbst nach dessen Scheitern eine Verschlussakte zu bleiben habe? Zumal die Kenntnis über den Verlauf des gesamten Verfahrens schließlich von grundlegender Bedeutung für die Entscheidungsfähigkeit der Bürger in der Frage der Abwahl ist!

Das aber gerade Sie für den Bürgermeister nun Partei ergreifen, hinterlässt zumindest bei mir nun einen erheblich faden Beigeschmack des gesamten Verfahrens, zumal es einen nicht unerheblichen Anteil daran hatte, dass die Einleitung des Abwahlverfahrens sich über viele teure Jahre verzögert hat.

Sie sagen also, dieser Bürgermeister sei nicht beratungsresistent – gut.

Herr Rentsch: Welche der durch Sie beratenen Vereinbarungen mit dem Bürgermeister wurden von diesem bis heute umgesetzt!?

Und wenn Sie dann zur Kenntnis nehmen müssen, dass er im Gegensatz zur Stadtvertretung seinen Teil der Abmachung geradezu ignoriert hat, ist es dann nicht eindeutig so, dass Herr Sünwoldt sich gegen Ihre eigene Beratung resistent gezeigt hat?

Die Faktenlage – schriftlich belegt – ist eindeutig genug: Herr Sünwoldt ist beratungsresistent. Selbst wenn Sie das im Nachhinein nicht gesagt haben wollen!

Mit freundlichen Grüssen

Torven Hartz


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Ihr Stadtvertreter für Kaltenkirchen


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