Torven Hartz

24.3.2011
Globus soll in Kaltenkirchen bleiben

Jeder Kaltenkirchener kennt das Ohlandcenter und jeder kennt den dort angesiedelten Baumarkt Globus. Wahrscheinlich nicht jeder Kaltenkirchener weiß, daß der Globusbaumarkt im Ohlandcenter "nur" ein Mieter ist, dessen Mietvertrag in rund zwei Jahren regulär auslaufen wird.
Und auch nur wenige wissen sicherlich, dass Globus gerne in die Nähe des Autobahnzubringers bei Dodenhof ziehen und dort selbst einen ganz neuen Baumarkt bauen möchte.
Damit Globus in der Nähe von Dodenhof bauen darf, bedarf es der Zustimmung der Stadtvertretung. Die sagt aber nun, dass zunächst ein Nachmieter für das Ohlandcenter gefunden sein muss, bevor sie Globus grünes Licht für den Neubau geben will. Der Standort des Ohlandcenters soll schließlich gesichert bleiben.
Ich sage: Das kann ja wohl nicht wahr sein!

Ich muss davon ausgehen, dass Globus so oder so aus dem Ohlandcenter auszieht. Wenn Globus also nicht in Kaltenkirchen baut, dann eben woanders. Warum nicht auf der anderen Autobahnseite auf Nützener Boden? Als Kaltenkirchener will ich genau das nicht. Denn wir brauchen die Arbeitsplätze hier und wir brauchen die Gewerbesteuer hier. Wir sind der zentrale Schulstandort im Kreis Segeberg-West. Wir müssen das auch finanzieren - um nur eine Sorge dabei zu nennen.

Das Ohlandcenter
Das Ohlandcenter
Und meiner Rechtsauffassung nach hat ein Mieter keinerlei Verpflichtung, sich um einen Nachmieter zu kümmern. Der Mietvertrag läuft regulär aus. Ein sich anschließender Leerstand wäre das Problem des Ohlandcenters, nicht von Globus.
Entsprechend wüßte ich, wie ich als Unternehmer auf die Haltung Kaltenkirchens reagieren würde, denn wer nicht will, der hat schon!


Ich hoffe inständig, dass das ganze Taktieren am Ende noch gut geht. Wenn nicht, dann mögen sich doch bitte die Vertreter von CDU und SPD schonmal eine gute Ausrede für die Bürger zurecht legen, warum Kaltenkirchen als die einstige "Hochburg der Baumärkte" in nächster Zukunft gar keine mehr haben wird!

Es kann nicht daran liegen, dass meine Fraktion nicht davor gewarnt hätte, denn das haben die FDP Vertreter im Bauausschuss unmissverständlich getan!


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Ihr Stadtvertreter für Kaltenkirchen


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