Torven Hartz

Zur Abwahl von Stefan Sünwoldt
Zur Frage des "Mobbings"

Im Zuge einer Forendiskussion wurde folgende Bemerkung gemacht:

Unter einer objektiven Information würde ich z.B. verstehen, daß auch Erfolge des BM benannt werden.
Und wenn Sie jetzt schreiben, die gibt es nicht, dann werden Sie wohl nachvollziehen können, warum Begriffe wie Mobbing und Schmutzkampagne bei einigen Kaltenkirchener Bürgern auftauchen.


Diesen Beitrag habe ich genutzt, um zum Thema "Mobbing" und "Schmutzkampagne" meine Sicht der Dinge darzustellen:

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Darin liegt in der Tat eine gewisse Tragik. Doch auch wenn es unglaublich und undifferenziert erscheinen mag:

Es gibt tatsächlich keinen einzigen Erfolg Stefan Sünwoldts während seiner gesamten bisherigen Amtszeit, den er für sich reklamieren könnte.

Und das wird dann wohl auch der Grund sein, warum sich bislang kein Befürworter des Bürgermeisters mit einem Beispiel seines Erfolgs zu Wort gemeldet hat.

Man könnte sagen, dass der Gemeindeapparat seit Jahren auf "Notbetrieb" läuft und die verbliebenen Innovationen, wie beispielsweise der Neubau des Jugendzentrums, aber auch notwendige Reparaturen, wie beispielsweise die Rettung der KT, nicht primär vom Bürgermeister vorangetrieben werden, sondern von den Ehrenämtlern aus Selbstverwaltung und Verbänden.



Für mich persönlich ist es schwer erträglich, einen Menschen derart scheitern zu sehen und schon gar keine Freude bereitet es, dies dann auch noch anprangern zu müssen, um der Tragödie ein Ende setzen zu können.
Aber so groß die Tragik des persönlichen Scheiterns von Stefan Sünwoldt auch ist, so sind die Auswirkungen daraus nicht auf sein persönliches Dilemma begrenzt.
Der Schaden ist vor allem auch der Schaden für die Stadt. Und hier kommt unsere Verantwortung als Stadtvertreter für Kaltenkirchen zum Tragen. Ein Abwahlverfahren ist immer ein destruktives Verfahren und ich kenne Niemanden, dem soetwas Spaß macht.

Aber wenn ein Mensch an verantwortlicher Stelle zum Schaden des Allgemeinwohls nicht akzeptieren kann, dass er nicht auszufüllen vermag, was er sich wünscht zu sein, dann bleibt uns in Verantwortung für die Bürger keine andere Wahl, als ihn nach Kräften an seinem Irrweg zu hindern.

Ich bin überzeugt davon, dass es auch für Herrn Sünwoldt aber auch ganz besonders für seine Familie besser wäre, wenn er sich zurückzöge und für sich selbst einen Neuanfang fände. Ich würde ihm das aufrichtig wünschen.
Es ist schlimm, dass dieses persönliche Dilemma nun ein öffentliches geworden ist - aber das hat letztlich nur er selbst herausgefordert!

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Ihr Stadtvertreter für Kaltenkirchen


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