Torven Hartz

Handlungsbedarf bei der Kitafinanzierung

Die schwierige Ausgangslage


Die Kitafinanzierung ist eines der größten ungelösten Probleme in den kommunalen Haushalten.
Der Betreuungsbedarf steigt stetig, da das traditionelle Familienmodell immer mehr an Bedeutung verliert. An seine Stelle treten zunehmend Alleinerziehende und Doppelverdienerhaushalte, die voraussetzen, dass für die Vereinbarkeit von Beruf und Kindeserziehung ein Betreuungsangebot bereit steht.

Hinzu kommt der politische Wille des Bundes, die Betreuung im Bereich U3 – also für Kinder unter 3 Jahren – mit höchst ambitionierten Zielvorstellungen auszubauen. Dies ist im vollen Gange, obwohl bislang nicht abschließend geklärt ist, wie das eigentlich finanziert werden soll.

Die Folge ist ein steiler Anstieg der Kostenlast für die kommunalen Haushalte, die zur gleichen Zeit sogar rückläufig sind.

Der Haushalt schrumpft, doch die Kitakosten steigen. Das wird nicht lange gut gehen...
Der Haushalt schrumpft, doch die Kitakosten steigen. Das wird nicht lange gut gehen...














So nehmen wir für diese Aufgabe schon jetzt Schulden auf und ständig werden es mehr.
Es wird zwar versucht, durch Umsteuern mehr Mittel in diesen Bereich zu leiten, die dann aber eben an anderer Stelle wieder fehlen.

Kurzum leisten wir uns kreditfinanziert hier einen „Luxus“, den wir schlichtweg auf diesem Wege nicht mehr bezahlen können. Es droht der absehbare Kollaps. Dies sind die denkbar schlechtesten Vorraussetzungen, um die inakzeptablen Verwerfungen aus der Welt zu schaffen. Dennoch muss es gelingen, wenn wir dem Anspruch der Solidargemeinschaft weiterhin gerecht werden wollen.


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Ihr Stadtvertreter für Kaltenkirchen


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